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Hundewiese in der Rheinaue - da geht noch mehr!

Eine freie Rasenfläche mitten in der Bonner Rheinaue nur für Hunde - nicht schlecht, auf den ersten Blick. Aber da geht noch mehr, finden Studierende, Stadtverwaltung und die Bürger*innen vor Ort: Wie lässt sich z.B. die biologische Vielfalt erhöhen? Wie kann man die Fläche nutzen, um Spaziergänger*innen dafür zu sensibilisieren? Und was kann man tun, damit z.B. Hundebesitzer*innen im Sommer Schatten finden, Sporttreiebende und Hunde sich nicht in die Quere kommen? Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen, der Stadtverwaltung und den Menschen vor Ort entwickeln Studierende aus 13 Fachrichtungen Lösungen.

 

Hundewiese Ortsbesichtigung kl

Hintergrundinfos zur Hundewiese:

Die Hundewiese in der Rheinaue in Bonn ist eine von sechs Freilaufflächen für Hunde innerhalb des Stadtgebiets. Sie liegt zentral im linksrheinischen Teil des „Freizeitsgebiets Rheinaue“, welches zur Bundesgartenschau 1979 gegründet und seither zu einem stark frequentierten Naherholungsgebiet angewachsen ist. Seit 2017 steht die von den Landschaftsarchitekten Gottfried und Anton Hansjakob gestaltete Fläche unter Denkmalschutz. Das limitiert die Möglichkeiten, die Fläche zu verändern.

Erste Konzepte der Studierenden

Im Juli 2023 präsentierten die Studierenden Stadtverwaltung, Bürger*innen und Wissenschaftler*innen ein erstes Konzept für die Hundewiese. Von den Studierenden im Service-Learning-Seminar „StadtKlimaWandeln“ angedachte Möglichkeiten für eine Gestaltung vor dem Hintergrund der Biodiversitätssteigerung und Förderung der Klimaresilienz liegen hier etwa in der Schaffung von Schattenplätzen und Blühstreifen, der Konstruktion eines Parcours für Hunde unter der Verwendung von Totholz sowie der Entwicklung einer Kommunikationsstrategie, z. B. über eine verbesserte Beschilderung.

Grundlage des Konzepts waren Befragung und Beobachtung der Menschen - nicht nur der Hundebesitzer*innen - vor Ort, Gespräche mit Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen, mit der Stadtverwaltung und weiteren Akteursgruppen wie z.B. einer organisierten Gruppe von Hundebesitzer*innen, die die Hundwiese nutzen - sowie natürlich Literaturrecherchen.

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